Erste verspielt Derbysieg
Unsere Erste hat im Derby gegen die SG Beckum/Hövel/Mellen einen sicher geglaubten Sieg in den Schlussminuten noch aus der Hand gegeben. Nach einer zwischenzeitlichen 3:1-Führung musste sich unsere Mannschaft am Ende mit einem 3:3-Unentschieden begnügen.
Die Gäste gingen in der 15. Minute durch Timo Jürgens mit 1:0 in Führung. Unsere Erste zeigte jedoch eine gute Reaktion und kam nach knapp einer halben Stunde zum Ausgleich. Simon Triska traf in der 27. Minute zum 1:1.
Nach dem Seitenwechsel drehte unsere Erste die Partie. Timo „Pudding“ Jürgens brachte uns in der 53. Minute mit 2:1 in Führung, ehe Lennard Cloer in der 68. Minute auf 3:1 erhöhte.
Große Chancen zur Entscheidung bleiben ungenutzt
Anschließend hatte unsere Erste mehrere große Möglichkeiten, die Partie endgültig zu entscheiden. Sowohl auf das vierte als auch auf das fünfte Tor gab es gute Chancen. Auch am starken Gäste-Torwart Markus Volmert scheiterte unsere Mannschaft dabei mehrfach.
So blieb Beckum/Hövel/Mellen im Spiel und kam in der Schlussphase tatsächlich noch einmal zurück. David Bathe verkürzte in der 85. Minute auf 2:3. In der Schlussminute erzielte René Weißbach mit einem direkt verwandelten Freistoß schließlich noch den 3:3-Ausgleich.
Damit gab unsere Erste einen Sieg, der nach dem 3:1 bereits zum Greifen nah war, in den letzten Minuten noch aus der Hand.
Trainer Sriram Sivaraj zeigte sich nach dem Spiel entsprechend enttäuscht:
„Wir haben das Spiel am Ende völlig unnötig hergegeben. Nach dem 3:1 hatten wir riesige Gelegenheiten auf das vierte und fünfte Tor, haben diese aber nicht genutzt. Durch zwei individuelle Fehler haben wir unnötige Gegentore kassiert und müssen am Ende mit dem 3:3 leben. Die Stimmung ist sehr bedrückt, denn nach dem 3:1 war das Spiel eigentlich schon entschieden. Durch unsere Fehler haben wir Beckum/Hövel/Mellen jedoch noch einmal ins Spiel kommen lassen.“
Damit bleibt unserer Ersten nach einer über weite Strecken guten Leistung am Ende nur ein Punkt, obwohl die Partie nach der 3:1-Führung eigentlich bereits entschieden schien.