Die Erste Mannschaft hat ihre Erfolgsserie fortgesetzt und sich beim TuS Voßwinkel mit 4:2 (2:2) durchgesetzt. In einer turbulenten ersten Halbzeit gerieten unsere Blau-Weißen gleich zweimal in Rückstand, bewiesen nach dem Seitenwechsel jedoch ihre Qualitäten und drehten die Partie durch einen Doppelpack von Louis Padberg endgültig.
Die Gastgeber erwischten den besseren Start und gingen bereits in der 4. Minute durch Niklas Pott mit 1:0 in Führung. Die Antwort unserer Spielgemeinschaft ließ allerdings nicht lange auf sich warten: Nur fünf Minuten später erzielte Timo „Pudding“ Jürgens den Ausgleich (9.). Doch Voßwinkel blieb gefährlich und ging durch den zweiten Treffer von Niklas Pott erneut in Führung (17.). In der 27. Minute war es schließlich Lennard Cloer, der mit seinem 15. Saisontor den erneuten Ausgleich zum 2:2 erzielte. Mit diesem Ergebnis ging es nach einer ereignisreichen ersten Hälfte in die Kabinen.
Nach dem Seitenwechsel bekam unsere Mannschaft die Partie zunehmend besser in den Griff. Während die erste Halbzeit noch von zahlreichen Chancen und wechselnden Führungen geprägt war, übernahm die SG mehr und mehr die Kontrolle. Zum entscheidenden Faktor wurde Louis Padberg, der zunächst in der 66. Minute die erstmalige Führung für unsere Blau-Weißen erzielte und in der 83. Minute mit seinem zweiten Treffer den 4:2-Endstand herstellte.
SG-Coach Sriram Sivaraj ordnete die Partie anschließend ein: „Die erste Halbzeit war wirklich sehr wild. Da hätte es auch 3:3, 4:2 oder 4:3 stehen können. Es war keine Ruhe im Spiel. Wir tun uns irgendwie immer schwer in Voßwinkel und kamen zunächst nicht mit der Spielweise des TuS zurecht. In der zweiten Halbzeit hatten wir die Partie besser im Griff.“
Mit dem sechsten Sieg in Folge verteidigt die Erste ihren Platz an der Tabellenspitze – zumindest sportlich. Da das Spiel des 11. Spieltags auf den kommenden Mittwoch verlegt wurde, musste die Mannschaft zwischenzeitlich die Tabellenführung an TuS Langenholthausen abgeben. Mit 28 Punkten aus zehn Spielen bleibt unsere Erste aber weiterhin mittendrin im Rennen um die Spitzenposition.